Schütze deine Privatsphäre

Schütze deine Privatsphäre

Nutzt du auch Google und Co? Dann gibst du sehr viel von dir im Internet weiter, denn diese Suchmaschinen speichern unter anderem  Suchabfragen und geben diese dann auch gerne weiter.

Mark Zuckerberg (Facebook) hätte es gerne, andere Unternehmen, kriminelle Hacker, Regierungen und Geheimdienste ebenfalls: Das Ende der Privatsphäre. Schauen wir uns oberflächlich um, fällt uns auf den ersten Blick nicht auf, dass wir schon heute gläserne Menschen sind. Wenn neue Technologien eingeführt werden, erfährt man zunächst einmal immer nur etwas von deren Vorteilen. Natürlich weisen weder die Marketingabteilung der Hersteller noch die Verkäufer auf bestehende Sicherheitsrisiken hin, die mit technischen Neu- und Weiterentwicklungen einhergehen. Diese Aufklärung wären dem Umsatz womöglich abträglich.
Quelle: https://technologiewahn.wordpress.com/

Vielleicht hast du dich ja schon mal gefragt, wie es kommt, dass du in den Ergebnislisten und auch auf anderen Webseiten Anzeigen zu deinen Vorlieben oder zu früheren Suchanfragen erhalten hast.

Das liegt genau an dieser Situation. Google nutzt Cookies, speichert IP Adressen und nutzt diese dann, um sie an entsprechende Seiten weiter zu geben. Damit verdient Google richtig viel Geld. Du kannst unter den Einstellungen schauen, was Google über dich an Interessen speichert.

Sollte es dich interessieren, was Google alles über dich weißt, dann schau doch mal unter Google History

Hier kannst du sehen, wann du welche Suchanfrage gestellt hast, wo du gewesen bist, was du dir für Videos auf Youtube angesehen hast.

Im Google Dashboard kannst du sehen und auch festlegen, was Google über dich aufzeichnet.

Willst du wissen, wer alles Zugriff auf deine Google Daten hat, dann schau doch mal unter den Sicherheitseinstellungen.

Nutzt du Google Drive oder Dropbox? Dann sollte dir bewusst sein, dass die Anbieter im Besitz deiner Schlüssel sind. Das bedeutet zum  einen, dass die Anbieter selber die Daten einsehen können, zum anderen aber auch, dass auch noch Dritte den Zugriff darauf haben, sollte es einem Hacker gelingen, auf die Seiten zuzugreifen.

Doch nicht nur Google, auch andere Anbieter wie Facebook oder auch Microsoft sammeln ständig Daten von dir. Willst Du dich davor schützen, dann hilft im Grunde genommen nur die Nutzung anderer Anbieter.

Diese Alternativen helfen dir beim Schutz deiner Privatsphäre

Für die Suche im Internet bieten sich z.B. Metager.de oder duckduckgo.com an. Diese Suchmaschienen tracken die Anfragen nicht mit.

Wenn du bisher Youtube genutzt hast, schau dir doch mal Vimeo an.

Als Alternative zu Google Drive oder Dropbox bietet sich SpiderOak an. 2 GB Datenspeicher gibt es umsonst, danach wird eine monatliche Gebühr abhängig vom Volumen erhoben. Für 1 TB zahlst du hier 12 $ im Monat, womit sich der Anbieter auch für kleinere Unternehmen als Backup Medium eignet.

Wer es noch sicherer will und seine Daten zu Hause ablegen möchte, der sollte sich OwnCloud ansehen. Damit lässt sich ein Server installieren, auf dem die Daten abgelegt werden und freigegeben werden kann. Ein Client sorgt für den automatischen Datenabgleich.

Als Alternative zu Google Maps kannst du dir OpenStreetmap anschauen

Quellen:
http://www.focus.de/
http://www.selbstdatenschutz.info

Kennst Du noch andere Alternativen gegenüber den Großen Anbietern, um deine Privatsphäre weiter zu schützen?
Dann hinterlasse doch einmal einen Kommentar mit deinen Tipps.

Über den Schreiberling:

PortraetFrank Ohlsen arbeitet seit mittlerweile 15 Jahren als Selbständiger Systemingenieur Netzwerke und betreut in dieser Funktion Mittelständische Unternehmen und Privatpersonen rund um den gesamten Computerbedarf. Im Hauptberuf arbeitet er als Technischer Verantwortlicher für IT an einem Forschungsinstitut in Hamburg. Weiter ist FO als Entspannungstrainer und Outdoorcoach in den Bereichen Teambildung und Motivation mit Schwerpunkt „Achtsamkeit“ unterwegs.

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